Projekt Fertighaus

Vermessung des Grundstücks

Detaillierte Erfassung des Bauplatzes

Noch eine weitere Hürde muss für den Bauantrag genommen werden: sowohl der Architekt als auch das Bauunternehmen, das die Bodenplatte gießen wird, muss genau wissen, wie das Grundstück beschaffen ist. Hierzu ist die Vermessung des Grundstücks und des Gebäudes erforderlich.

Unser Grundstück liegt in leichter Hanglage, so dass es hier besonders wichtig ist, nicht nur das Gefälle zu kennen, sondern auch das der Nachbargrundstücke, damit nachher alles zusammenpasst. In der Regel wird dafür ein Vermessungsbüro oder Ingenieurbüro beauftragt, das einen Höhenplan erstellt. An Kosten muss mit ca. 700 € gerechnet werden.

Die Vermessungsfirma nimmt außerdem die Absteckung des Gebäudes auf dem Bauplatz vor, sowie die Grobabsteckung für die Erdarbeiten. Nach Ende der Bauarbeiten wird das Gebäude dann für das Katasteramt eingemessen. Leider werden hier die Kosten auf Basis der Rohbausumme des Gebäudes berechnet, da es sich um einen amtlichen Auftrag handelt, der nach einer Gebührenordnung des Bundeslandes (Verwaltungskostenordnung) ausgeführt wird. In Hessen kostet das aktuell zum Beispiel bei einer Rohbausumme bis 250.000 Euro 1.100 Euro plus 145 Euro Gebühr für die Übernahme in das Liegenschaftskataster.

Das Vermessungsbüro leitet die Daten in der Regel direkt an den Architekten und später an das Katasteramt weiter. Für den Bauantrag übernimmt dies der Architekt mit den fertigen Grundrissen und Bauplänen.