Projekt Fertighaus

Der Garten ist komplett

Der größte Teil der Außenanlage ist geschafft

Das ging fix: in nur gut einem Monat hat das Bauunternehmen Hammerschlag die Garten-Bauarbeiten fertiggestellt. Jetzt fehlen nur noch ein paar Pflanzen und der Carport.

Wir sind ziemlich beeindruckt: zwar hat es am Ende dann doch länger gedauert als die ursprünglich avisierten „zwei bis drei Wochen“, aber bei dem Umfang der Arbeiten ist ein guter Monat aller Ehren wert — zumal wir in der Nachbarschaft Gärten beobachten, deren Fertigstellung sich schon seit langem hinzieht.

Die Feinarbeit im Garten beginnt

Blick in den Garten mit Terrasse aus WPC-Dielen

Die Terrasse mit fertig installierte WPC-Bohlen. Rundherum muss die Erde noch geebnet und eingesät werden.

Nachdem die großen Arbeiten mit viel Erdanteil und klobigen L-Steinen erledigt waren (siehe „Fleißige Gartenbauer im Einsatz“), ging es an die Details. Dazu gehörten die Terrasse aus WPC-Bohlen, die Einsaat des Rasens, die Pflasterarbeiten und das Setzen des Zauns. Da der Carport noch auf sich warten lässt, waren die Gartenbauer so nett und pflasterten schon einmal die Stellfläche, damit wir zumindest halbwegs parken können. Leider müssen die Steine später weitgehend wieder herausgenommen werden, um das Fundament für die Carportstützen zu legen.

Die Terrasse wurde noch einmal von Bordsteinen eingefasst und der Untergrund mit Splitt verfüllt, in dem dann die Stützsteine für die Bohlen gesetzt wurden. Damit liegt die Terrasse nun etwas 10 Zentimeter höher als der restliche Garten, was aber in Ordnung ist. Die Bohlen selbst sind sauber verlegt, aber an einigen Stellen fehlt ihnen noch der Halt von unten, so dass sie sich beim Betreten durchbiegen. Hier haben die Hammerschlag-Leute schon Abhilfe* versprochen. Auch eine beschädigte Bohle wurde anstandslos ausgetauscht. Insgesamt sind wir mit dem Ergebnis sehr zufrieden*.

Plötzlich wohnen wir im Grünen

Boden eingeebnet und eingesät

Frisch geebneter und mit Rasensamen eingesäter Boden.

Der restliche Gartenbereich wurde mit Erde aufgefüllt, eingesät und gewalzt, um halbwegs ebene Flächen zu schaffen, was an manchen Stellen nicht ganz gelungen ist. Immerhin sprießt der Rasen durch die warmen Spätherbstwochen noch fleißig, so dass wir uns von unseren Nachbarn schon einen Rasenmäher leihen mussten (wer rechnet denn auch mit sowas!). Durch den nach vielem Regen sehr weichen Boden haben wir unsere Spuren im Untergrund hinterlassen. Das Ergebnis sind Unebenheiten, die für ungleichmäßigen Rasenwuchs und anstrengendes Mähen sorgen. Erwähnte ich schon, dass ich mir ein elektrisches Schaf (Rasenmähroboter) wünsche? ;)

Pflasterarbeiten Stellfläche und Carport neben dem Garten

Die Pflasterarbeiten der Auffahrt, auf der später der Carport errichtet werden soll.

Mit dem frischen Grün draußen vor dem Fenster fühlt sich das eigene Haus aber noch einmal ganz anders an — auf der eigenen Terrasse zu stehen und den Blick über seinen eigenen kleinen Garten schweifen zu lassen ist ein sehr erhebendes Gefühl. Spätestens dann weiß man, dass es den ganzen Stress und die finanziellen Belastungen wert ist; sogar das ganze Heckmeck mit der DSL-Bank (und das will was heißen!).

Als nächstes ist der Gärtner an der Reihe, der uns eine ganze Reihe von Sträuchern und Blumen versprochen hat, die über das ganze Jahr verteilt blühen sollen und mit der Zeit einen gewissen Sichtschutz am Zaun bilden sollen. Auf eine abweisende Wand martialischer Koniferen oder die übliche Buchsbaumhecke wollten wir dann doch verzichten.

Nun fehlt nur noch der Carport und die Wegbeleuchtung, und die Gartenhütte — aber die haben wir schon auf das nächste Jahr verlegt. Da kann ja eigentlich nichts mehr schiefgehen, oder?