Projekt Fertighaus

Warum ein Frick Haus?

Neben den ganzen Aktivitäten und Erlebnissen rund um den Hausbau stellt sich für die meisten Besucher vermutlich die Frage: warum haben wir uns für ein Frick Fertighaus (oder, wie Frick es selbst nennt: „Qualitätshaus“) und keines eines anderen Herstellers entschieden? Welche Erfahrungen haben wir mit Frick Haus gemacht?

Massivbau oder Fertighaus?

Nach langer Recherche (und etlichen Besuchen in der Fertighausausstellung in Bad Vilbel bei Frankfurt) stand für uns fest, dass wir ein Frick Haus bauen würden. Die Frage, ob wir ein Fertighaus oder in Massivbauweise bauen wollen, stellte sich dabei eigentlich nur ganz am Anfang. Bedenkt man den Kapitalaufwand und die Probleme, die bei den verschiedenen Gewerken auf der Baustelle auftreten können, ist die Entscheidung pro Fertighaus leicht nachvollziehbar: wird der Löwenanteil der Kreditsumme fällig, steht das Haus praktisch schon fertig da, weil es an nur einem, maximal zwei Tagen fertig aufgebaut werden kann. Die Zeit, die für den traditionellen Hausbau notwendig ist (und damit auch Kapitalkosten, also Zinsen für abgerufene bzw. bereitgestellte Darlehen), liegt bei Massivhäusern naturgemäß um ein Vielfaches höher — Stein auf Stein dauert nun einmal seine Zeit. Bei Fertighäusern bekommt man zudem das meiste aus einer Hand und kann sich die umständliche Koordination diverser Handwerker bzw. einen Bauleiter zumeist sparen.

Pluspunkt Qualität – und Mundpropaganda

Nicht unerheblich sind auch die qualitativen Aspekte: werden alle Bauelemente nach gleichen Qualitätsstandards unter kontrollierten Bedingungen (in der Werkhalle statt draußen in Wind und Wetter) hergestellt, treten Mängel seltener auf — zumindest stellen wir uns das so vor. :) Zudem denken wir, dass ein Holzhaus — denn dabei handelt es sich bei den allermeisten Fertighäusern — schneller bezogen werden kann als ein Massivbau, der eigentlich eine längere Zeit trocknen muss, um Setzrisse zu vermeiden (nicht ohne Grund gab es vor hundert Jahren sogenannte Trockenwohner). Da das Haus aber Kapitalkosten verursacht, können die allermeisten Bauherren nicht so lange warten und ziehen sofort nach Fertigstellung ein.

Bei Frick Fertighaus überzeugte uns dann das Konzept und insbesondere die Tatsache, dass unsere zukünftigen Nachbarn bereits mit Frick gebaut haben und auch jetzt, einige Jahre nach Einzug, immer noch voll des Lobes über das Haus selbst und die Leistung von Frick Haus sind. Ein wenig irritierend war jedoch die Tatsache, dass man über die Frick GmbH & Co. KG als Hersteller von Fertighäusern im Internet recht wenig findet — auch hier soll dieser Blog Abhilfe schaffen, weil wir sozusagen aus erster Hand und ungefiltert über unsere Erlebnisse berichten und unsere Erfahrungen weitergeben möchten.

Frick Fertighaus und die Alternativen

Nach unseren diversen Informationsgesprächen kamen ein Gussek-Haus und ein Frick Haus in die engere Wahl. Bei Gussek schreckten uns jedoch die aggressiven Beratungsmethoden ab (eine Zusammenarbeit konnten wir uns auf dieser Grundlage nicht vorstellen), während die Beratung bei Frick ruhig und kompetent wirkte. Für Frick und Gussek sprach, dass beide einen hohen Baustandard bieten (insbesondere bei den Wänden), aber nicht zu den allerteuersten Anbietern wie Weber Haus zählen. Hier scheint übrigens eine regelrechte Rufmordkampagne zwischen diversen Fertighausherstellern zu toben, wenn man sich so manche Foreneinträge durchliest… da war es fast schon gut, dass über Frick Haus wenig zu finden war. :) Nicht zuletzt gefiel uns, dass Frick ein hessisches Familienunternehmen ist und damit sozusagen in Reichweite, was Bemusterung und dergleichen betrifft. Außerdem scheint man ernsthaft Wert auf Qualität zu legen und nicht auf Wachstum um jeden Preis: Frick Haus stellt pro Jahr etwa 20 bis 30 Gebäude her und stellt diese auch mit einem eigenen Bautrupp auf.

Viele andere Fertighausanbieter waren zwar sehr nett, konnten aber entweder in Puncto Produktstandards nicht mithalten (z.B. Bien-Zenker: Wände aus Pappe), waren eigentlich insolvent, ohne dies im Beratungsgespräch mitzuteilen (Kampa Haus), oder verschleierten die zusätzlichen Kosten, die mit dem Hausbau einher gehen. Hier lieferte Gussek eine gute Berechnungsgrundlage, die wir so nur bei Frick Haus vorfanden; alle anderen Hersteller machten zu den Baunebenkosten, die erheblich sein können, erst einmal keine Angaben. Bei Gussek Haus wiederum störte uns sehr, dass die Bodenplatte nicht Teil des Angebotes war, was erst auf Nachfrage offenbar wurde. Dieser Punkt war bei Frick Haus von Anfang an transparent — und günstiger als bei Gussek. Überhaupt ist die Vergleichbarkeit von Fertighauspreisen eine Wissenschaft für sich — als potenzieller Käufer hat man den Eindruck, dass die Hersteller ihre Angebote absichtlich so schneidern, dass es möglichst wenig Vergleichsmöglichkeiten gibt. Der Hinweis der Fertighausfirmen, jedes Haus sei individuell, ist zwar richtig, aber ein paar Basisdaten würden oft schon weiterhelfen.

Keine versteckten Kosten

Nicht zuletzt gefiel uns bei Frick Haus die Aussage, dass das Angebot, einmal erstellt, auf jeden Fall gehalten werde und ohne versteckte/zusätzliche Kosten auskommen soll. Dies bestätigte uns auch unser zukünftiger Nachbar. Allerdings darf man nicht vergessen, dass durch Sonderausstattungen schnell eine erhebliche Summe zusammenkommen kann, die man zusätzlich stemmen muss (unbedingt bei der Finanzierung beachten!). Auch vergaß Frick, uns auf die Zusatzkosten durch den Erdbauer hinzuweisen, der den Bauplatz für die Bodenplatte vorbereitet bzw. den Keller aushebt.

Persönlicher Kontakt

Ein wesentlicher Vorteil von Frick Fertighaus als kleiner Firma ist, dass man kein Kunde unter vielen ist. Jeder Mitarbeiter von Frick kennt das eigene Bauvorhaben, wenn man seinen Namen am Telefon nennt, und das in der Regel schon, ohne die Akte zücken zu müssen. Außerdem ist die Geschäftsführung, vertreten durch Marco Rühl, jederzeit ansprechbar, wenn es Fragen oder Probleme gibt. Egal mit wem wir es bisher zu tun hatten: die Hilfsbereitschaft und der Einsatz für den Kunden war bemerkenswert.

In diesem Blog werden wir nun Schritt für Schritt dokumentieren, wie der Hausbau mit Frick Fertighaus abläuft, welche Probleme dabei auftraten und welche Fragen geklärt und welche Entscheidungen getroffen werden mussten. Damit hoffen wir nicht nur, einen spannenden Einblick in den Ablauf, sondern auch zukünftigen Häuslebauern ein paar Anhaltspunkte oder Entscheidungshilfen für den Fertighausbau mit auf den Weg geben zu können. Über Kommentare und den Kontakt mit anderen Frick Haus-Kunden freuen wir uns! :)

Kontaktdaten und Anfahrt

Der Vollständigkeit halber hier noch die Adresse des Frick-Werks bzw. die Kontaktdaten des Unternehmens:

FRICK GmbH & Co. KG
Schlitzer Straße 9-11
36323 Grebenau

Telefon: 06646 800-1 / -2 (Zentrale)
Telefax: 06646 8203 / 1514
E-Mail: info [at] frick-fertighaus [dot] de

Die Anfahrt zu Frick Haus ist nicht kompliziert, da das Werk verkehrsgünstig zu A4, A5 und A7 in der Mitte Deutschlands gelegen ist (siehe Karte):